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 Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig 
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Beitrag Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Zitat:
Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig

Von den 2500 Wirkstoffen sind nur 500 empfehlenswert, sagt die Ärzteschaft und kritisiert Pharma-Hersteller. Selbst todkranke Krebspatienten bekämen oft teure und fragwürdige Medikamente.

Ärzte üben scharfe Kritik an der Pharma-Industrie. Die Zahl der Medikamente nehme rapide zu, beklagte Bruno Müller-Oerlinghausen, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Und viele seien völlig überflüssig. Von 2500 Wirkstoffen auf dem deutschen Markt sind nach Ansicht der Arzneimittelkommission gerade einmal 500 im Hinblick auf Therapieerfolg und Kosten empfehlenswert. "Wirklich wichtig für die meisten typischen Praxisfälle seien sogar nur 153 Wirkstoffe. Von diesen empfehlen die Ärzte wiederum 77, die bevorzugt eingesetzt werden sollen.

"Die Hausärzte stehen einem Arzneimitteldschungel gegenüber", so der Arznei-Experte der Ärzteschaft. Er stellte gestern auf der Messe Medica die neue Auflage der "Arzneimittelverordnung" vor, die 136 Autoren auf 1480 Seiten zusammengestellt haben. Sie ist so etwas wie der Kompass, der dem Hausarzt Orientierung geben soll.

Sogar todkranke Patienten erhalten an ihrem Lebensende Medikamente, die medizinisch umstritten und zugleich sehr teuer sind. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV), Leonhard Hansen, fordert ein Umdenken. "Es ist keine Hilfe für Patienten, wenn sie Medikamente mit starken Nebenwirkungen einnehmen müssen, die ihr Leiden nur um ein paar Wochen verlängern", sagte Hansen unserer Zeitung. Zumal diese Medikamente oft sehr teuer seien.

Ein Therapiezyklus etwa bei Dickdarm- oder Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium koste oft 50 000 Euro und mehr. "Viele Pharma-Unternehmen wollen durch fragwürdige Geschäfte mit Krebskranken die Umsatzeinbrüche wettmachen, die sie erleiden, weil ihre Patente im Massengeschäft mit Diabetes- oder Bluthochdruck-Patienten auslaufen", sagt der KV-Chef.

Als Beispiel nennt Hansen das Mittel "Avastin" des Herstellers Roche, das Patienten bei Brust-, Lungen oder Dickdarmkrebs erhalten. Obwohl das Mittel laut von Roche selbst initiierten Studien nur das Wachstum des Tumors verlangsamt, aber nicht die Lebenszeit der Patienten verlängert, würde es eingesetzt. "Hätten die Patienten dann keine Beschwerden mehr, wäre es ja gut.

Doch es gibt enorme Nebenwirkungen wie Blutdrucksteigerungen, Magen-Darm-Durchbrüche, Bluthusten oder Blutungen im Magen-Darm oder Gehirn." Roche wies dies Kritik zurück. " Avastin ist derzeit eine der verträglichsten Onko-Therapien", sagte der Sprecher. In den genannten Indikationen sei für Avastin in Klinischen Prüfungen ein Überlebensvorteil für die Patienten nachgewiesen.

Mit Spezialpräparaten wie diesen macht die Pharma-Industrie über 20 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland, so Hansen. Allein im vergangenen Jahr sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für solche Spezialpräparate um 235 Millionen Euro gestiegen.

Hansen kritisiert auch die Krankenhaus-Ärzte. "Nicht selten kommen Patienten mit 14 oder mehr Medikamenten aus der Klinik in unsere Praxen. Das kann nicht gesund sein", sagt er. Kaum einer brauche mehr als fünf Wirkstoffe. Die niedergelassenen Ärzte sollten mehr Mut haben, dies den Patienten zu sagen, so Hansen.

Er will seine Forderung, Todkranken weniger fragwürdige Spezialpräparate zu verschreiben, nicht als Sparprogramm missverstanden wissen. Er fordert nur, das Geld sinnvoller auszugeben – für die Palliativmedizin, also für bessere Schmerzmittel und mehr Zuwendung.

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Marcus Aurelius

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Mo, 23. Nov 2009 10:16
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
.
Öffentlicher Brief, veröffentlicht im BK Forum, hier

f46p29148-re-aerzte-viele-pillen-sind-ueberfluessig.html#p29148

eben so gesendet an Herrn Leonhard Hansen


Sehr geehrter Herr Hansen,

es ist mir ein dringendes Bedürfnis auf den von Ihnen verfassten Artikel zu reagieren. Dies nicht ohne Druck, Zeitdruck aus verschiedenen Gründen. Zum einen schreitet meine Krankheit rasend voran, zum anderen habe ich bedenken eher gehen zu müssen als geplant, da von Ihnen gewünschte Sparmassnahmen mich treffen könnten.


Sie schreiben in Ihrem Artikel

Kritik an Pharma-Hersteller
Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
In der Zeitschrift RP ONLINE, vom 20.11.2009 folgendes:

Zitat:
Selbst todkranke Krebspatienten bekämen oft teure und fragwürdige Medikamente.

Ich fühle mich angesprochen, auf unangenehme Weise berührt, denn ich bin eine solche Patientin. Fragwürdige Medikamente? Am Ende der Fahnenstange ist es wohl den meisten Patienten egal, ob das was sie an Medikamenten nehmen Fragwürdig ist. Sie hoffen einfach, so wie ich, das dieses fragwürdige Medikament noch ein wenig Lebenszeit bringt, wertvolle, nach meinem Empfinden noch gute Lebenszeit! Wenn mir immer mehr die Puste ausgeht werde ich auch keinen Bedarf mehr auf Fragwürdigem haben!

Teure Medikamente? Ja, Krebsmedikamente sind teuer. Und weil das so ist sollen sie verantwortlich verteilt, verschrieben werden. Doch wer bitte soll denn entscheiden wer sie haben "darf,", wer nicht? Der behandelnde Arzt? Nach welchem Muster soll er verteilen? Dein Leben erscheint mir noch lebenswert, du bekommst also das teure Mittel, du nicht, denke, das lohnt nicht (mehr)? Was sollte er dann einem informiertem Patienten, der von einem Mittel hörte, der sich "schlau" darüber machte, der darinnen seine kleine Hoffnung sieht, sagen? Jemandem, dem er genau dieses Mittel vorenthält, weil gespart werden muss?

Zitat:
Sogar todkranke Patienten erhalten an ihrem Lebensende Medikamente, die medizinisch umstritten und zugleich sehr teuer sind. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV), Leonhard Hansen, fordert ein Umdenken. "Es ist keine Hilfe für Patienten, wenn sie Medikamente mit starken Nebenwirkungen einnehmen müssen, die ihr Leiden nur um ein paar Wochen verlängern", sagte Hansen unserer Zeitung. Zumal diese Medikamente oft sehr teuer seien.


Mein Gedanke... da haben Sie sich, Herr Hansen, aber sehr weit über die Balkonbrüstung gelehnt. Mögen sienicht fallen! Denn schnell wird es einem gesundem Menschen ein Todkranker! Das Wort "sogar" stößt mir da gewaltig auf, tut mir als Betroffene wirklich weh.

Für einen nicht Betroffenen mögen es nur "ein paar Wochen sein", lapidar. Für einen Menschen der die Krankheit lebt können diese paar Wochen eine Ewigkeit sein, eine gute Zeit. Die starken Nebenwirkungen, auch von mir schon erlebt, die brachten mich an eine Grenze und ließen mich selbst hinterfragen! Das betreffende Mittel wurde abgesetzt, 2 andere "probiert," mit Erfolg. Kaum Nebenwirkungen aber vor allem zunächst erst einmal wieder ein Stillstand, Gewinn von Lebenszeit! Gewonnen habe ich inzwischen fast ein Jahr! Ohne diese Mittel? Ich wäre nicht mehr. Teuer? Herr Hansen, ganz ehrlich? Es ist mir Scheiß egal! Ich nehme diese Krebsmittel nicht weil sie sehr teuer sind, sondern weil sie für mich Leben bedeuten, noch. In meinem gewonnenem Jahr habe ich Dinge erlebt, erleben dürfen, die ich gegen nichts aus Ihrem vergangenem Jahr eintauschen würde!

Zitat:
Ein Therapiezyklus etwa bei Dickdarm- oder Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium koste oft 50 000 Euro und mehr.


Ich bin mir darüber bewusst, habe mich damit auseinander gesetzt, auseinandersetzen müssen. Machte eine ähnliche Rechnung auf, wie Sie Herr Hansen, kam aber zu einem völlig anderem Ergebnis. Nicht die Summe ist am Ende anders. Nein, anders ist das Gefühl mit dem Sie und ich leben! Zu wissen abhängig zu sein von dem Wissen, Können der Ärzte, ihrem Einsatz. Abhängig von den Krankenkassen, ihre Bereitschaft mein Leben zu erhalten, oder nicht, egal welche Summe da im Vordergrund steht, ist ein sehr ungutes. Ungute Gefühle haben Patienten wie ich schon eine ganz große Menge! Denn sie müssen an jedem kommendem Tag damit rechnen von der Fahnenstange zu fallen, Exitus. Der Tod, mein Tod begleitet mich seit langer Zeit. Herr Hansen, das Eine ist das Wissen, das Leben, Erleben. Das andere ist das sich nicht Einfühlen können in eine Situation die man nicht selbst leben muss!

Zitat:
Als Beispiel nennt Hansen das Mittel "Avastin" des Herstellers Roche, das Patienten bei Brust-, Lungen oder Dickdarmkrebs erhalten. Obwohl das Mittel laut von Roche selbst initiierten Studien nur das Wachstum des Tumors verlangsamt, aber nicht die Lebenszeit der Patienten verlängert, würde es eingesetzt.


Oh, oh, wie übel ist das denn, was Sie sich da haben einfallen lassen. Herr Hansen, ich weiß worüber ich schreibe! Denn genau dieses Mittel hat meine völlig abgekackte Leber im März dieses Jahres wieder auf die Bahn gebracht. So gut, so weit, das ich noch bin, ja, und so weit das ich auch noch da bleiben will! Egal was es kostet!

Zitat:
Doch es gibt enorme Nebenwirkungen wie Blutdrucksteigerungen, Magen-Darm-Durchbrüche, Bluthusten oder Blutungen im Magen-Darm oder Gehirn.


Und wieder ein oh, oh! Es kann sie geben, diese Nebenwirkungen. Auch Aspirin, nehmen Sie sicher auch ab und an mal, Herr Hansen, kann solche üblen Nebenwirkungen haben! Sind Sie sich dessen bewusst, wenn sie mal eben so 1-2 einwerfen? Ich bin mir über folgendes absolut im Klarem... der unbehandelte Krebs hat weit aus schlimmere Nebenwirkungen!

Zitat:
Er will seine Forderung, Todkranken weniger fragwürdige Spezialpräparate zu verschreiben, nicht als Sparprogramm missverstanden wissen. Er fordert nur, das Geld sinnvoller auszugeben – für die Palliativmedizin, also für bessere Schmerzmittel und mehr Zuwendung


Sollen Ihre Gedanken, die Ansätze von Sparen eigentlich human ankommen? Meinen Sie es am Ende nur gut mit mir, all den Todkranken? Erkenne ich da nur nicht Ihre gut gemeinten Intentionen?

Fakt ist, das lese ich aus ihrem Artikel, sie wollen sparen! An mir! Dies mit dem Anschein von Humanität, sie meinen es nur gut mit mir, mit uns Todkranken, was müssen wir uns quälen?

Fakt ist, wenn ich mal bei mir bleibe und ihre Gedanken für mich umsetze, das ich schon lange nicht mehr auf dieser Welt wäre! Das die Kassen mit Ihrer Ermahnung zur Sparsamkeit eine Menge gespart hätten, mich liebevoll palliativ umsorgt, vorzeitig in den Himmel entlassen hätten.

Herr Hansen, die Nebenwirkungen Ihres Artikels sind bitterer, unangenehmer als all die Nebenwirkungen die die unzähligen Krebsmedikamente bei mir hinterließen.



Mit freundlichen Grüßen


Regina H.

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Mo, 23. Nov 2009 11:44
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Danke, Regina! Dafür, und weil du bist, die du bist, liebe ich dich inniglich!

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Mo, 23. Nov 2009 12:20
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
DANKE REGINA!

genau diese kritik an der pharmaindustrie ist sehr fragwürdig, sie will sparen und zwar an den patientInnen.

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Mo, 23. Nov 2009 12:26
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Liebe Regina,

ich sag nur eines xdirectorx "Gut gebrüllt Löwin".

Du Solltest dem ach so netten Herrn, der nur an den Geldsäckel denkt einen Brief mit ähnlichem Inhalt schreiben!

Liebe Grüsse

Daniela


Anmerkung von Regina...

schon passiert, liebe Danilea

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Mo, 23. Nov 2009 12:55
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Nein suze,
die Pharmaindustrie will an den Patientinnen verdienen, verdienen, verdienen,
nicht sparen.

Genau das habe ich auch beim Lesen Deiner Zeilen gedacht, liebe Regina.
Schreib dem netten Herrn mal Deine Gedanken und dann stell seine Reaktion darauf
hier ein. a050

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Mo, 23. Nov 2009 12:59
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
@sunshine:
Zitat:
Nein suze, die Pharmaindustrie will an den Patientinnen verdienen, verdienen, verdienen, nicht sparen.
natürlich, das steht außer frage. aber wenn man sagt, dass die teuren medikamente nicht für sinnvoll findet (und zwar deswegen, weil sie teuer sind), dann setzt diese kritik am falschen punkt an. das meinte ich. also: "die kritik will sparen, die phramaindustrie verdienen" hab mich vielleicht unklar ausgedrückt. sorry.
liebe grüße
suzie

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Mo, 23. Nov 2009 13:16
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Hast Du den Brief auch an die RP als Leserbrief geschickt?

Es tut mir leid, dass Du diesen Brief schreiben und dich aufregen musstest. Er ist eine angemessene Reaktion.

Monika

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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Bravo Regina!!!!!!!!!!

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Mo, 23. Nov 2009 14:06
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Wirklich super, Regina. Das muss mal sein!!!

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Mo, 23. Nov 2009 14:18
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Monika hat geschrieben:
Hast Du den Brief auch an die RP als Leserbrief geschickt?

Es tut mir leid, dass Du diesen Brief schreiben und dich aufregen musstest. Er ist eine angemessene Reaktion.

Monika


Ja Monika, gerade eben habe ich dies tun können, ihn auch auf RP eingestellt. Die zuvor nötige Anmeldung dort stellte mich ein wenig vor Probleme :wink: fand ich doch den Weg zum registrieren nicht.

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Mo, 23. Nov 2009 14:21
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Mensch, ich muss noch mal xaiwebs_014x

Ich stelle mir gerade vor wie es wäre wenn...

der Herr Hansen bei einen ihm sehr nahe stehenden Menschen (was ich ihm natürlich nicht wünsche!) das Voranschreiten einer Krebserkrankung mit erleben müsste. Stelle mir vor, ob er es tun würde, könnte , diesem zu sagen...

du bist nun so krank, du wirst an dieser Krankheit früher öder später sterben. Ich bin dafür du stirbst früher, da dies den Kassen viel Geld spart und auf ein paar Wochen mehr oder weniger Leben kommt es doch nicht an. Ich bin dafür das die Krebsmedikamente, die teuren, abgesetzt werden. Sieh es mal so, die üblen Nebenwirkungen bleiben dir dann ja auch erspart. Du bekommst an Stelle von schmerzlindernde Medikamente, diese werden dir über deine Restzeit hinweg helfen. Sie wird sich sicher verkürzen, aber was sind die paar Wochen unter dem Aspekt, es muss gespart werden. Also packen wir es an.....

Könnte er das tun?

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Mo, 23. Nov 2009 15:09
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Schick ihm das auch noch.........

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Mo, 23. Nov 2009 15:12
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
Liebe Regina,

betrachtet man den Aspekt, dass Stress für Krebskranke eine unnötige Belastung und Gefährdung bedeutet, müsste man überlegen den "guten" Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung anzuzeigen oder zumindest auf Schadenersatz zu verklagen.

Dass Du das lesen musstest ist eine Zumutung!
Dass Du so darauf reagierst, kann ich gut nachvollziehen, hat Dir hoffentlich nicht zu sehr geschadet.
Du hast wirklich Besseres zu tun, als Dich mit solch einem geistigen Dünnschiss auseinanderzusetzen.

Nämlich leben. Und das so gut, wie es eben geht.
Regina, dass Dir das noch ganz, ganz lange gelingt, das wünsche ich Dir.

LG
Ute

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Mo, 23. Nov 2009 15:39
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Beitrag Re: Ärzte: Viele Pillen sind überflüssig
chapeau, regina, einmal mehr von dir auf den punkt gebracht!

ich hoffe, dass dich dieser dünns........nicht runterzieht.

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grüße ingrid


Mo, 23. Nov 2009 16:29
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