hier der Link dazu....Weltkrebstag: Krebs vorbeugen, wo es gehtWeltkrebstag: Krebs vorbeugen, wo es gehtMünchen (netdoktor.de) - Rund 20 Prozent der Krebserkrankungen stehen mit Viren oder Bakterien in Zusammenhang. Darauf macht die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar aufmerksam. Deshalb steht die Kampagne dieses Jahr unter dem Motto Krebsvorbeugung. Gerade Tumore, die durch Infektionen ausgelöst werden, ließen sich oft mit Impfungen, einem veränderten Lebensstil oder Kontrollmaßnahmen verhindern, so die UICC.
nzwischen sind zwei Impfungen auf dem Markt, die Krebs verhindern können. Zum einen schützt der Impfstoff gegen Hepatitis B vor den Fällen von Leberkrebs, die durch diese Viren ausgelöst werden. Zum anderen verhindert eine Immunisierung gegen Humane Papillomviren (HPV), dass Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs entstehen. "Die Möglichkeiten, die durch Vorsorge geboten werden, verlangen nach einer zunehmenden Bewusstmachung darüber, wie manche Infektionen zu Krebs führen können", meint Cary Adams, CEO der UICC. Politisch gäbe es auch noch einiges zu tun, da es ein starkes Ungleichgewicht in der Krebsvorsorge zwischen einkommensstarken und -schwachen Ländern gebe.
Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, kürzere Sonnenbäder und ein Verzicht auf Tabak zählen für die Vereinigung neben den Impfungen zu den wichtigsten vorsorgenden Maßnahmen. Damit könne jeder sein Krebsrisiko um bis zu 40 Prozent senken. (fs)